Mit Tauchscooter die Nordsee erkunden – Sporturlaub an der Nordseeküste

Ich war schon immer jemand, der gern seinen Urlaub am Meer verbrachte. Ich war aber nie der Typ, der stundenlang in der Sonne liegen konnte und seine Zeit nur mit lesen verbrachte. Action war angesagt, auch im Urlaub. Egal ob Jet-Ski, Kitesurfen auf dem Meer oder Beach-Volleyball am Strand, ich bin dabei!

Meine erste Fahrt mit einem Tauchscooter

Vor 4 Jahren war ich in Spanien im Urlaub und dort bot man Tauchgänge an, welche man mit einem Tauchscooter durchführt. Ein Tauchscooter ist ein Gerät, welches einen durch das Meer zieht und man somit auch größere Distanzen als Taucher zurücklegen kann und die Unterwasserwelt genießen kann. Meine erste Fahrt hatte es mir angetan, so dass ich nun im Urlaub auf der Suche war um eine solche Tour nochmal zu erleben.

Auch an der Nordsee möglich

Man glaubt es kaum, aber auch an der Nordsee kann man mit einem Scooter tauchen. Auch wenn das Meer kälter ist, als in Spanien hat die Nordsee doch ihre ganz eigene Faszination und ein Tauchausflug lohnt sich in jedem Fall. Aber den Neoprenanzug nicht vergessen, sonst kann es unangenehm kühl werden!

Wer an der Nordseeküste taucht, der sieht natürlich keine kleinen Nemos, sondern kann sich zum Beispiel an Knochenfischen, Knorpelfischen oder Stachelhäutern erfreuen. Aber auch marine Blütenpflanzen oder Rippen und Schirmquallen gehören zur Unterwasserwelt der Nordsee.

 Meine Pläne für die Zukunft

Tauchen gehört mittlerweile zu meinen liebsten Hobbys. Meinen nächsten Urlaub werde ich in Ägypten verbringen. Gerade Hurghada ist als Tauchparadies bekannt und man kann dort wirklich fast überall tauchen oder schnorcheln. Auch das Ausleihen eines Tauchscooters ist möglich. Natürlich möchte ich in den nächsten Jahren auch mal in die Karibik und die dortige Unterwasserwelt bewundern, aber dafür muss natürlich erst mal etwas gespart werden, denn eine Tauchreise in die Karibik ist nicht gerade günstig.

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Kiten an der Nordsee – die richtigen Reviere für Anfänger und Fortgeschrittene

Die Bedingungen im Wasser sind dabei sehr unterschiedlich und ändern sich teilweise mit der Windrichtung und den Gezeiten (Tiden). Es ist daher immer zu empfehlen sowohl den Tidenkalender als auch den Wetterbericht mit Windrichtung und Windgeschwindigkeit im Auge zu haben.

So ist der Spot am Strand von Langeoog beispielsweise bei Westwind nur bedingt für Anfänger zu empfehlen, während alle anderen Windrichtungen perfekte Bedingungen für Anfänger bieten. Wer sich in diesem Punkt unsicher ist, sollte eher zu anderen Spots fahren. Baltrum und Borkum beispielweise bieten bei allen Windrichtungen gute Bedingungen auch für ungeübte Kiter. Bei Baltrum sind es vorgelagerte Sandbänke, die den Wellengang dämpfen und gutes und einfaches Wasser bieten, bei Baltrum hat man in der Regel genug Platz um sich auszutoben.

Für weniger geübte Kitesurfer ist gerade der Platz wichtig. In überladenen Baderevieren kommt es häufiger zu Begegnungen mit anderen Badegästen und man sollte das Gerät daher unter Kontrolle haben. Wer sich das noch nicht zu traut, sollte eher Spots nutzen, die ruhiger sind oder außerhalb der normalen Urlaubszeiten fahren. Gerade in den Ferienzeiten sind die Strände oft übervoll, während der beste Wind an vielen Stränden von März bis Oktober zu finden ist. Es gibt also durchaus Zeiten, in denen man perfekten Wind findet ohne auf viele Urlauber zu stoßen.

An vielen Stränden sind die Kitezonen auch von den Badezonen abgetrennt. An diese Begrenzungen sollte man sich in jedem Fall halten. In der Regel sind die Kitesurfzonen durch Bojen markiert und abgegrenzt. Zur Vorbereitung auf einen Strand gehört es auch die entsprechende Zone zu kennen.

In den Beschreibungen der Spots finden sich in den meisten Fällen auch Hinweise auf andere Problemzonen, die man vor Ort beachten sollte. Durch die Gezeiten bilden sich häufig Strudel (Priele) und bei auflaufendem Wasser (steigende Flut) auch Kabbelwellen mit hohem Swell die Kiten sehr kompliziert machen. Dies sollte man in jedem Fall beachten.

Für fast alle Reviere gibt es regionale Kite-Schulen, die gerade für Anfänger wertvolle Hilfen bieten. Das bezieht sich nicht nur auf die richtige Technik sondern auch auf die Verhältnisse vor Ort und auf Probleme, die man beachten sollte. Allerdings kann auch die beste Kite-Schule einen komplizierten Strand nicht in ein Anfängerparadies verwandeln. Man sollte daher vor der Wahl des Urlaubsortes auch die möglichen Spots in der Nähe auf die richtige Passung prüfen.

Ein paar Impressionen aus St.Peter-Ording findet man auf Youtube. Der Strand bietet die höchsten Wellen in Deutschland und bietet vom Einsteiger-Bereich bis zur High-Speed Piste fast alles.

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Erfahrungsbericht WE-Trip St.-Peter-Ording

Letztes Wochenende sind mein Freund und ich mit Auto nach St-Peter Ording gereist um ein Wochenende dort zu verbringen. Der Wochenend-Trip hat sich wahrlich gelohnt und wir werden garantiert die Reise wiederholen!

Am FR Abend gegen 18:00 angekommen haben wir unser Domizil erreicht. Für nur 45 Euro Pro Nacht haben wir eine Ferienwohnung gebucht, welche ca 1 km vom Sandstrand entfernt war. Direkt nach dem wir die Koffer ausgepackt hatten, sind wir zum Strand gegangen. Die Meeresluft war sehr angenehm obwohl es relativ kalt und windig war. Der Strand in St.Peter Ording ist sehr sehr breit, einer der breitesten in ganz Europa. Man kann sich dort so richtig “satt spazieren”.

Großer Fisch im Restaurant in St.Peter-OrdingAm bekannten Restaurant “Gosch” beginnt ein langer Gehweg, am Ende befindet sich ein empfehlenswertes Restaurant, welches etwas teurer ist, dafür aber einen Top Service bietet und eine große Auswahl an Weinen. Das Essen war wunderbar, obwohl wir keine Vorspeise bestellten, bekamen wir neun Tellerchen serviert, auf jedem Tellerchen befanden sich kleinere, leckere Köstlichkeiten wie z.B. Oliven, Käse. Der bestellte Fisch war riesengroß, größer als der Teller, siehe Foto :-)

Am Samstag waren wir recht lange am Strand spazieren, fast den ganzen Tag. Leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt… sich hinlegen und sonnen war leider nicht möglich. Dennoch hat es unglaublich gut getan am Meer entlang spazieren zu gehen. Am Abend waren wir einer kleinen Kneipe die von einer Person namens “Inga” allein betrieben wird. Sie war extrem redselig und hat sich dauernd beschwert wie schlecht es Ihr in St-Peter-Ording gefällt und dass sie spätetstens nächstes Jahr den Ort verlassen will :) Sie war dermaßen negativ und vielredend dass wir recht schnell die Kneipe verlassen haben und in eine Live Musik Bar direkt nebenan gegangen sind. Die Bar war richtig voll und es gab leckere Cocktails zu erschwinglichen Preisen.

Fazit: Der Kurztrip hat sich auf jeden Fall gelohnt… das Meer zu sehen und die frische Meeresluft zu genießen tun Geist und Seele richtig gut. Wer lange Spaziergänge am Meer mag der ist in St.-Peter-Ording bestens aufgehoben!

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