Kiten an der Nordsee – die richtigen Reviere für Anfänger und Fortgeschrittene

Die Bedingungen im Wasser sind dabei sehr unterschiedlich und ändern sich teilweise mit der Windrichtung und den Gezeiten (Tiden). Es ist daher immer zu empfehlen sowohl den Tidenkalender als auch den Wetterbericht mit Windrichtung und Windgeschwindigkeit im Auge zu haben.

So ist der Spot am Strand von Langeoog beispielsweise bei Westwind nur bedingt für Anfänger zu empfehlen, während alle anderen Windrichtungen perfekte Bedingungen für Anfänger bieten. Wer sich in diesem Punkt unsicher ist, sollte eher zu anderen Spots fahren. Baltrum und Borkum beispielweise bieten bei allen Windrichtungen gute Bedingungen auch für ungeübte Kiter. Bei Baltrum sind es vorgelagerte Sandbänke, die den Wellengang dämpfen und gutes und einfaches Wasser bieten, bei Baltrum hat man in der Regel genug Platz um sich auszutoben.

Für weniger geübte Kitesurfer ist gerade der Platz wichtig. In überladenen Baderevieren kommt es häufiger zu Begegnungen mit anderen Badegästen und man sollte das Gerät daher unter Kontrolle haben. Wer sich das noch nicht zu traut, sollte eher Spots nutzen, die ruhiger sind oder außerhalb der normalen Urlaubszeiten fahren. Gerade in den Ferienzeiten sind die Strände oft übervoll, während der beste Wind an vielen Stränden von März bis Oktober zu finden ist. Es gibt also durchaus Zeiten, in denen man perfekten Wind findet ohne auf viele Urlauber zu stoßen.

An vielen Stränden sind die Kitezonen auch von den Badezonen abgetrennt. An diese Begrenzungen sollte man sich in jedem Fall halten. In der Regel sind die Kitesurfzonen durch Bojen markiert und abgegrenzt. Zur Vorbereitung auf einen Strand gehört es auch die entsprechende Zone zu kennen.

In den Beschreibungen der Spots finden sich in den meisten Fällen auch Hinweise auf andere Problemzonen, die man vor Ort beachten sollte. Durch die Gezeiten bilden sich häufig Strudel (Priele) und bei auflaufendem Wasser (steigende Flut) auch Kabbelwellen mit hohem Swell die Kiten sehr kompliziert machen. Dies sollte man in jedem Fall beachten.

Für fast alle Reviere gibt es regionale Kite-Schulen, die gerade für Anfänger wertvolle Hilfen bieten. Das bezieht sich nicht nur auf die richtige Technik sondern auch auf die Verhältnisse vor Ort und auf Probleme, die man beachten sollte. Allerdings kann auch die beste Kite-Schule einen komplizierten Strand nicht in ein Anfängerparadies verwandeln. Man sollte daher vor der Wahl des Urlaubsortes auch die möglichen Spots in der Nähe auf die richtige Passung prüfen.

Ein paar Impressionen aus St.Peter-Ording findet man auf Youtube. Der Strand bietet die höchsten Wellen in Deutschland und bietet vom Einsteiger-Bereich bis zur High-Speed Piste fast alles.

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Für Hipster: schnelles Surfen an der Nordsee (im Internet)

Wer im normalen Alltag ständig online ist und auch im Urlaub nicht drauf verzichten möchte, findet an der Nordsee in vielen Bereichen perfekte Bedingungen. Der Netzausbau hat auch die Küste ins digitale Zeitalter geholt und mittlerweile sind viele Regionen auch direkt am Meer bereits mit dem schnellen LTE Standard versorgt. So hat die Telekom beispielsweise Viöl, Mildstedt, Hattstedt und Drelsdorf bereits 2012 ans LTE Netz angeschlossen, in den vergangenen anderthalb Jahren sind viele weitere Bereiche gefolgt.

An der Nordsee überall "surfen" können
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