Für Hipster: schnelles Surfen an der Nordsee (im Internet)

Wer im normalen Alltag ständig online ist und auch im Urlaub nicht drauf verzichten möchte, findet an der Nordsee in vielen Bereichen perfekte Bedingungen. Der Netzausbau hat auch die Küste ins digitale Zeitalter geholt und mittlerweile sind viele Regionen auch direkt am Meer bereits mit dem schnellen LTE Standard versorgt. So hat die Telekom beispielsweise Viöl, Mildstedt, Hattstedt und Drelsdorf bereits 2012 ans LTE Netz angeschlossen, in den vergangenen anderthalb Jahren sind viele weitere Bereiche gefolgt.

An der Nordsee überall "surfen" können

Surfen per LTE – das sollte man beachten

Man kann also auch problemlos mit dem eigenen Handy, Tablet oder Laptop im Urlaub an der Nordsee online gehen, allerdings gibt es einige Punkt zu beachten:

  1. Hat die eigene Handy Flatrate genug Datenvolumen? Im Urlaub steigt das Datenvolumen häufig an, da mehr Bilder verschickt werden als normal. Wer im Strand liegen und die Verwandten und Bekannten an den Urlaubserlebnissen teilhaben lassen will, sollte sicher stellen, dass die Flat genug Volumen hat. Aktuelle Allnet Flatrates haben in der Regel 500MB Volumen frei, danach wir die Geschwindigkeit so stark reduziert, das sinnvolles Surfen kaum mehr möglich ist. Wer sich nicht sicher ist ob die eigene Flat dafür geeignet ist kann sich bei der Stiftung Warentest oder auch auf dieser Seite informieren.
  2. Nutzt man noch ein deutsches Mobilfunk-Netz? Gerade in den Grenzregionen kann es passieren, dass man sich in ein ausländisches Netz einwählt. Dann gelten nicht mehr die deutschen Tarife und Flatrates sondern die teureren EU-Roaming Tarife. Diese sind zwar in den letzten Jahren preiswerter geworden, in der Regel aber immer noch teurer als die Tarife inländischer Anbieter. Ein Blick ins Display hilft hier Kosten zu sparen. In der Regel bekommt man auch eine SMS, wenn man den Netzbetreiber wechselt.
  3. Wie lange macht der Akku mit? Am Strand gibt es wenig Gelegenheit, das Handy nachzuladen. Ohne Strom auch kein Internet und daher ist es sinnvoll vorher zu prüfen wie lange man das Gerät nutzen kann und eventuell Ersatzakkus mitzunehmen oder einen externen Powerblock.

WLAN Angebote vor Ort nutzen

Die meisten Unterkünfte an der Nordsee bieten mittlerweile WLAN an. Das hilft die eigene Flatrate zu schonen. Wer Wert darauf legt, sollte bei der Buchung direkt nach WLAN schauen, wichtig dabei auch ob das Netz kostenfrei oder gegen Aufpreis angeboten wird. Es gibt leider immer noch Hotels, bei denen WLAN als Extra-Dienstleistung in Rechnung gestellt wird. Allerdings reicht das WLAN (egal ob mit oder ohne Bezahlung) in der Regel nicht bis an den Strand.

Daher sind einige Strände mit freien WLAN Netzwerken versorgt. So gibt es für den gesamten Strand von St. Peter Ording ein drahtloses Netzwerk, das mehr oder weniger frei genutzt werden kann. Um es nutzen zu können ist allerdings (aus rechtlichen Gründen) eine Registrierung mit Lichtbildausweis und Gästekarte notwendig. So will man einen Missbrauch des Netzes verhindern. Die Registrierung kann dabei in der Schwimmmeisterkabine durchgeführt werden.

Allerdings ist dieser Service eher die Ausnahme als die Regel. Wer WLAN am Strand haben möchte, sollte sich vorher den passenden Strand aussuchen.

Allerdings kann es auch sinnvoll sein, im Urlaub das Handy und Internet einfach mal aus zu lassen. Immerhin hat man ja Urlaub …

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